Firmung in der Seelsorgeeinheit Steinerburg

In der Jakobuskirche in Steinach spendete Bischof Markus Büchel am Sonntag den 11 Firmkandidatinnen und 15 Firmkandidaten der Steinerburg-Pfarreien Steinach, Tübach und Berg-Freidorf die Hl. Firmung. Bischof Markus setzte in seiner Predigt Zeichen für den besonderen Tag und für den weiteren Lebensweg der jungen Frauen und Männer.


Jeder Platz in der Kirch war belegte, Eltern, Tanten und Onkel und Grosseltern der Firmlinge waren an diesem Fest anwesend. Entsprechend war die Vorbereitung dieses Gottesdienstes, in die auch die jungen Leute involviert waren. Das Thema des Firmkurses „Getroffen – betroffen“ fand auch hier mit den Dartscheiben seinen Niederschlag. Mit dem kurzen Rückblick auf Erlebtes und Erarbeitetes während dem Firmkurs bot ein Firmand den Anwesenden einen Einblick auf den seit Ende des letzten Jahres eingeschlagenen Weg bis hin zum Firmtag.


Vor dem Gottesdienst begrüsste mich Bischof Markus Büchel mit den Worten und einem fröhlichen Lächeln: „Jetzt gilt’s ernscht“. Eine Bemerkung, die einerseits auf die Wichtigkeit des Weges bis zur Firmung hinweist und anderseits den Akzent auf den Tag der Firmspendung setzt. In der Predigt griff Bischof Markus zurück auf das Evangelium, die Auferstehung Christi und das Leben, wie es weitergeht nach der Auferstehung. Es ist das neue Leben, das Leben, das die jungen Menschen die Firmung empfangen lässt. Das Leben neu erschliessen lassen, Bischof Markus gratulierte ihnen nachträglich zum Entschluss, den Firmweg gegangen zu sein. „Das brauchte Mut“, bestätigte er und fügte bei, dass es dazu auch Rückenwind brauche, das heisst, Menschen im Alltag, die einem zu diesem Schritt ermuntern. Er sei aber überzeugt, dass alle während des Kurses viele Erfahrungen gesammelt hätten, sich austauschen konnten und eine gute Gemeinschaft erleben.


Mit der Firmkursleitung von Judith Romer-Popp und Beni Müggler konnten die 26 Firmandinnen und Firmanden einen eindrucksvollen Festgottesdienst gestalten, der auch im musikalischen Bereich Vielfältiges bot. Florina von Manitius und Rita Stadelmann mit der Begleitung von Ruth Falk am E-Piano trugen zwei zu Herzen gehende Lieder vor und die Schlusspräsentation der Firm-Bläsergruppe mit dem fröhlichen Stück „Böhmischer Traum“, bildete das Finale. Zum Schluss der Feier erhielten die Gefirmten ein Kartenspiel mit der Aufschrift „Guten Karten fürs Leben“ überreicht. Ein schöner, passender Schlusspunkt ihres Festes, das mit dem Auszug aus der Kirche und dem Apéro im Gemeindezentrum wohl für alle noch nicht beendet war.


he. 11.03.2018


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